Rezensionen



“Ein bewegendes Buch...”
www.tip-magazin.info 

Immer wieder geht es Ida in diesem aufrichtigen, nichts beschönigenden Bericht um den schmerzlichen und zugleich auch tröstlichen Kontakt zwischen den Lebenden und den Verstorbenen. Ida beschreibt ihren Weg in ein hilfreiches, liebevolles Verhältnis zu der Toten (...).

Die junge Autorin, die in Kleve lebt, schreibt aber auch von ihren Abgrenzungsschritten und offen von ihren Schuldgefühlen, als sie die schmerzliche Erfahrung im Alter von 23 Jahren machte, die jüngere Schester nicht in dieser Welt halten zu können. Ida hat sich in den Jahren der Trauer und der Lebenslust auf den Weg gemacht, die andere Welt wahrzunehmen, in der sie Nina vermutet.

Am schönsten für mich beim Lesen war der Satz, mit dem Ida das ausspricht, was ich allen verwaisten Geschwistern von Herzen wünsche: begleitet und frei zugleich ihren schweren Weg gehen zu können. In dem Sinne, wie Ida es ausdrückt, wenn sie unter der Überschrift ‚Nina ist bei mir’ formuliert: „Meine Schwester hat mir beigebracht, der Hilfe, die da ist, zu vertrauen und gleichzeitig mein Leben in die eigene Hand zu nehmen.“

 

Petra Schafstedde im Rundbrief Nr. 45 (Dezember 2009) des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.

www.verwaiste-eltern.de

 

Schön ist auch, dass Sie begriffen haben, dass der Tod zum Leben dazugehört - und dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Schon vor vielen Jahren sagte mein damals 8-jähriger Sohn zu mir: Mami, mein Bruder ist nicht gestorben, sondern er ist uns allen nur vorausgegangen.

Heute noch berührt mich dieser Satz meines Sohnes. Auch ich sah und sehe heute seltener meine verstorbenen Kinder in meinen Träumen und erlebte dadurch sehr viel Trost.

www.sternenkind.info